Demokratietag 23.05.2024

Am 23. Mai 2024 fand an unserer Schule erstmalig – anlässlich des 75. Geburtstages unseres Grundgesetzes – ein „Demokratietag“ an unserer Schule statt.

Durch den Film „Die Welle“ haben sich die Jahrgänge mit demokratischen Werten und Prinzipien – Freiheit, Solidarität und Minderheitenschutz – auseinandergesetzt. In vielen Klassenzimmern fanden rege Diskussionen statt. „Ist so eine Entwicklung auch heute noch möglich?“ und „Wie kann Demokratie mit seinen Prinzipien gelebt werden?“. Dabei wurden auch die Rollen der Filmdarsteller interpretiert.

Die Jahrgänge 5, 6 sowie unsere DaZ (Deutsch als Zweitsprache) – Klasse haben an dem Tag zunächst ein Hütchenvölkerballturnier durchgeführt, bevor sie sich anhand des Märchens „Regelmanien“ mit den demokratischen Werten der Partizipation und Freiheit auseinandergesetzt haben. Die SchülerInnen lernten auch mittels eines „Demokratie-Checks“ wie die deutsche Demokratie aufgebaut ist und was Demokratie im Klassenzimmer bedeutet.

In Erinnerung bleibt ein Tag voller anregender und intensiver Gespräche, die das Verständnis von Demokratie hoffentlich erweitert haben. Bedanken möchten wir uns bei einigen VertreternInnen des Jugendbeirat aus Lütjenburg, die sich an diesem Tag einigen Klassen vorstellten und erklärten, was der Jugendbeirat ist und was er leistet.

Der Film „Die Welle“ sorgte für anregende Gespräche.

Autor. Matthias Terhaar

Wie wird geklärt?

Dieser Frage war die 5b am Dienstag, den 5.03.24 mit einem Besuch im Klärwerk Lütjenburg auf der Spur. Wir wurden vom stellvertretenden Leiter Herrn Richter freundlich empfangen. Bevor der Rundgang jedoch starten konnte, wies er auf grundsätzliche Verhaltensregeln hin. Wer aus Spaß oder versehentlich einen Gegenstand wie zum Beispiel ein Handy in eines der Klärbecken fallen ließe, habe es für immer verloren. Es sinke sofort zu Boden und löse sich spätestens durch die Bakterien im Belebungsbecken auf. Das sei bereits bei Wartungsarbeiten mit Werkzeug geschehen.

Die erste Station zur Klärung des Abwassers war den Kindern in der Theorie bereits bekannt. Der Rechen fing allerlei grobe Verunreinigungen auf. Sein Anblick und erst recht der Geruch schlugen einigen Kindern jedoch buchstäblich auf den Magen. Wie gut, dass das Wasser im Vorklärbecken schon sauberer war, wo die größeren Schwebeteilchen (Sand) zu Boden sanken. Den Gestank konnten wir am Belebungs- und erst recht am Nachklärbecken gar nicht mehr wahrnehmen. Hier wirkte das Wasser deutlich sauberer.

Abschließend demonstrierte uns Herr Richter im Labor noch Wasserproben aus den einzelnen Becken. Das Absinken der Schwebeteilchen zu einem Bodensatz sowie die zunehmende Klarheit der Wasserproben waren nun deutlich zu erkennen.

Vielen Dank an Herrn Richter für die sehr freundliche Führung über das Gelände der Kläranlage!

Autorin: Gerhild Pagel

 

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Auch in diesem Jahr hat der 6. Jahrgang wieder am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teilgenommen. In spannenden Klassenrunden wurden die 3 besten Leserinnen und Leser der 6a und 6b ermittelt, und alle durften in die Rollen der Vorlesenden und der Jurymitglieder schlüpfen. Die 6 Besten des Jahrgangs haben sich dann am 11.12.2023 mit ihren Klassen in der Agora eingefunden und sind für den Schulentscheid angetreten. Dafür haben sie nicht nur eine vorbereitete Textstelle aus einem mitgebrachten Buch vorgelesen, sondern auch erfolgreich einen unbekannten Text flüssig und betont vorgetragen. Anschließend hat sich die Jury, bestehend aus 3 Lehrkräften und der Vorjahressiegerin Xenia aus der 7a, zur Beratung zurückgezogen und die 3 Siegerinnen und Sieger verkündet. Eine Urkunde und einen Gutschein für die Lütjenburger Buchhandlung erhielten: Elina Schnack aus der 6b für den 3. Platz, Felix Bethke aus der 6a für den 2. Platz und Jaden Boht aus der 6b für den 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für Jaden in der nächsten Runde auf Kreisebene!

Autorin: M. Rönnau

Lauftag 2023

Dieses Jahr fand der Lauftag zugegeben etwas später im Jahr statt. Am letzten Schultag vor den Herbstferien schüttete es aus Kübeln, so dass an ein schönes Lauffest nicht zu denken war. Dafür zeigte sich der letzte Freitag, dass auch ein Novembertermin durchaus seine Reize hat. Die Bäume waren bunt, die Kostüme der Läuferinnen und Läufer waren es auch. Wir versammelten uns zunächst in der Turnhalle, wo Frau Schlichting und Frau Herrmann alle Klassenoutfits begutachteten. Dann ging es hinaus auf den Sportplatz, wo Herr Berghaus uns schon mit Musik aus der neuen mobilen Musikanlage begrüßte. Die Schülerinnen und Schüler gaben nach dem gemeinsamen Startschuss alles, um 15, 30 oder 60 Minuten zu laufen. Alle, die 30 oder 60 Minuten geschafft hatten, durften ihre Laufzettel in die vorbereiteten Tombolaboxen legen. Nachdem wir uns alle wieder in der wärmeren Halle getroffen hatten, wurden 20 Läuferinnen und Läufer gezogen, die sich einen von den von Frau Schlichting vorbereiteten Preisen aussuchen durften. Zum krönenden Abschluss wurden die besten Klassenoutfits gekürt. Die Preise sind je ein leckeres Frühstück für die Klasse und gingen an die 7b, die in einheitlichen Sporttrikots antrat sowie an die 5a, die eigene Laufcaps kreativ gestaltet hatte. Schließlich ging es nach der 5. Stunde ins wohlverdiente Wochenende. Es stellt sich die Frage, ob wir es im nächsten Jahr mal mit einem Nikolauslauf probieren :-)?

Autorin: Frau Hungerberg

Besuch beim Frauenarzt

Zum Abschluss des Sexualkundeunterrichts besuchten die Siebtklässlerinnen der 7b zusammen mit Frau Pagel die Frauenarztpraxis in Lütjenburg.

Zunächst informierte der Facharzt Herr Meyl über verschiedene Gründe, aus denen Frauen seine Praxis aufsuchen. Die Mädchen erfuhren, dass jede Patientin individuell über das zu ihr passende Verhütungsmittel beraten werden sollte. Auch Nachfragen zum Beispiel zur HPV-Impfung, die auch den Jungs empfohlen wird, wurden den Mädchen ausführlich und einfühlsam beantwortet.

Einige Mädchen konnten es kaum abwarten, ihren Bauch einmal von innen zu sehen. Sobald die erste Freiwillige auf den Untersuchungsstuhl saß, sorgten lustige Kommentare für ordentliches Gekicher. So erkannten sie auf einem Ultraschallbild eher einen Toast als eine intakte Harnblase. In dieser ausgelassenen Stimmung trauten sich die Mädchen noch weitere Fragen zu stellen, die Herr Meyl sehr gerne beantwortete. Auf diese Weise trug der Praxisbesuch dazu bei, Bedenken und Ängste vor dem ersten Besuch einer Frauenarztpraxis zu verringern.

Vielen Dank an Herrn Meyl für dieses tolle Angebot!

Autorin: Frau Pagel

Bundesjungendspiele 2023

Just in dem Augenblick, als mit dem Aufbau für die diesjährigen Bundesjugendspiele begonnen werden sollte, öffnete der Himmel seine Schleusen und es goss wie aus Kübeln. Nach dem Vergleich verschiedener Regenradare entschlossen wir uns, die Bundesjugendspiele etwas später, aber dennoch durchzuführen. Glücklicherweise, denn ausnahmsweise kam der noch angekündigte Schauer im Verlauf des Vormittags offenbar woanders herunter. So konnte bei frischem Wind und einem Sonne-Wolken-Mix gesprintet, geworfen und gesprungen werden. Die Stimmung war fröhlich entspannt und Verletzte gab es auch keine. So konnten eigene Bestzeiten getoppt und sich mit den Mitschülern gemessen werden. Zum Abschluss fanden die alljährlichen Klassenstaffeln statt, das Anfeuern von der Tribüne war laut. Ein herzliches Dankeschön an alle Sportler und Helfer aus dem Lehrerkollegium und den 9. Klassen. Es war ein toller, sportlicher Vormittag!

Autorin: Frau Hungerberg; Bilder: Frau Puck

Mappenfest 2022

Viele Kinder aus den 5. Klassen hatten es schon von älteren Geschwistern gehört – die Mappen für „Lesen macht stark“ und „Mathe macht stark“ sind etwas ganz Besonderes. Daher war die Spannung groß, als es am Donnerstag hieß: Kein Unterricht nach Stundenplan, sondern Mappenfest für die 5a, die 5b und die DAZ-Klasse. Den einführenden Worten wurde mucksmäuschenstill gelauscht, aber das Basteln der Hosentaschenbüchlein, in die man seine Stationen einträgt und abstempeln lässt, war eine echte Herausforderung. Zum Glück waren die Paten und weitere helfende Hände aus den 9. Klassen dabei, so dass es in der 2. Stunde pünktlich an die 12 vorbereiteten Stationen gehen konnte. Da wurde wieder geknobelt und gereimt, gebaut und gesportelt, gespiegelt und gedichtet, gemalt und gelauscht. Dass nebenbei viel gelesen und viel mathematisiert wurde, fiel da gar nicht auf, mit so viel Elan, Freude und Ausdauer waren alle dabei. In der Abschlussrunde beeindruckten die Teilnehmenden mit mutigen und witzigen Spontanpräsentationen, und die Helfenden aus dem 9. Jahrgang mit einer Aufräum- und Wegsortieraktion, die das Orgateam so noch nie gesehen hat. Danach bekamen endlich alle ihre Mappen und waren fast traurig, dass der Tag schon um war, und man bis zur nächsten Woche warten muss, bis man darin arbeiten kann.

Autorin Frau Rönnau

Bilder folgen

Lauftag

Schon morgens verspürte man eine besondere Spannung in der Schule: „War das gerade ein Einhorn? Warum trägt die 5b denn nur schwarz? Und warum haben die Schülerinnen und Schüler aus der 9a weiße T-Shirts mit pinken Händen an?“ Spätestens in der 4. Stunde wurde es dann allen bewusst. „Ach ja, heute ist Lauftag.“

Um 10:55 gab Frau Hungerberg das Startsignal und fast alle Schülerinnen und Schüler, einige Lehrkräfte und die Schulsozialarbeit stellte sich der Herausforderung. Ziel war, möglichst lange durchzuhalten. Denn in diesem Jahr winkten Preise. Preise für die schönsten oder originellsten Klassenstylings. Und unsere neue Schülersprecherin Mia und unser neuer Schülersprecher Marvin durften zusätzlich noch 10 Kinder im Rahmen einer Tombola ziehen, die 30 bzw. 60 Minuten am Stück gelaufen sind, und mit kleinen Geschenken belohnen. 

Das Ganze wurde mit fröhlicher und abwechslungsreicher Musik, von anfeuernden Klassen- und Fachlehrkräften begleitet und zu einer runden Sache gemacht. Einfach ein schöner Start in die Ferien. Danke an alle, die mitgemacht und die organisiert und umgesetzt haben.

Anbei einige Impressionen als „Rückblick“.

Ausbildungsrallye der Gemeinschaftsschule Lütjenburg

Am 09.09.2022 fand die diesjährige Ausbildungsrallye der Gemeinschaftsschule Lütjenburg statt. Nach einer intensiven Vorbereitung, die hauptsächlich durch die Handwerkskammer Lübeck (Frau Drings und Kollegen) in Kooperation mit Herrn Fischer von der Gemeinschaftsschule Lütjenburg getätigt wurde standen den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse vier bedeutende Ausbildungsbetriebe der Region Lütjenburg Rede und Antwort. Für die diesjährige Ausbildungsrallye konnten die Betriebe Ohla Automobile, Merz-Dental, Hotel Genueser Schiff und Familia gewonnen werden. Am Tag der Rallye besuchten die Schülerinnen und Schüler diese vier Betriebe rotierend in Kleingruppen, so dass alle Schülerinnen und Schüler jeden Betrieb kennenlernen durften. Während der Betriebsbesuche hatten die Betriebe die Möglichkeit sich und die Ausbildungsberufe in ihrer Firma vorzustellen sowie den Schülerinnen und Schülern praktische Einblicke in typische Tätigkeiten zu ermöglichen. Am Ende des Tages kamen die Schülerinnen und Schüler in der Schule zusammen, um über die Rallye zu sprechen und den Organisatoren ein Feedback zu geben. Deutlich wurde durch die anschließende anonyme Onlinebefragung, dass die meisten Schülerinnen und Schüler Anregungen für ihre Berufswahl bzw. Ausbildungsplatzsuche bekommen haben und alle die Ausbildungsrallye mit guten Schulnoten bewerteten. Als sinnvolle Anregung wurde von vielen Schülern genannt, dass die Zeit bei den Betrieben zu knapp war und sie sich für den nächsten Durchlauf im Jahr 2023 ein größeres Zeitfenster wünschen würden.

Vielen Dank an die teilnehmenden Betriebe:

  • Hotel Genueser Schiff, Hohwacht
  • Merz-Dental, Lütjenburg
  • Ohla Automobile, Lütjenburg
  • Famila, Lütjenburg

Autor: C. Jacobsen

Was ist eigentlich unsere DAZ-Klasse?

Natürlich lehren und lernen wir vor allem DEUTSCH. Und Mathe, und Englisch, und Sport, und….

Wir sind Menschen aus momentan sechs Nationen, die mehr als doppelt so viele Sprachen sprechen und sogar schreiben können. Und zum Glück haben wir uns auf Deutsch als Lingua Franca geeinigt, obwohl wir mit Englisch auch sehr weit kommen würden. Dafür büffeln wir Grammatik, lernen Vokabeln, lesen und schreiben wie jeder andere auch. Wir lernen Dialoge auswendig, gestalten mündliche Prüfungen spontan und frei, machen Hausaufgaben.

Und wir machen noch viel mehr. In unseren Projekten ist es nie still, sondern wir tauschen uns immer aus und üben für Situationen, die nicht in Büchern stehen. Das macht ganz viel Spaß. Wir lernen mit vielen Antennen und Kanälen. Wir kennen die Zahnärzte in Lütjenburg, die Buchhandlung, den Marktplatz und das Nienthal. 

Ob allein, im Team oder mit wechselndem Partner: Wir stellen uns im Unterricht in jeder Stunde um und lernen voneinander. Auf Wandertagen werden neue Kontakte geknüpft. In der Küche müssen lecker duftende Kekse mit höflichen Worten verteidigt werden und hinterher gibt es eine große Tortenschlacht mit Kuchen aus aller Herren Länder. Dabei schnattern wir so viel, dass mutige Leute sich sogar zu uns setzen und mitschlemmen. Wunderbar!

Kunst findet im Matheunterricht oder als Schulprojekt statt. Mit Straßenkreide verabschieden wir uns in den Sommer und dekorieren später den Eingangsbereich mit Basteleien. Alle diese Aktivitäten können wir beschreiben, erklären, im Vortrag vorstellen und zeigen, was wir hier gelernt haben. Unsere Eltern laden wir zu einem Nachmittagscafé ein und bereiten den Klassenraum vor. Da gibt es viele Gelegenheiten, mit noch mehr Menschen Deutsch zu sprechen, weil jeder willkommen ist.  In Sport werden wir fit gemacht und lernen viele Regeln von vielen Ballspielen. Schwimmen steht auch auf dem Programm.

Natürlich haben wir noch viel zu tun. Sprecht uns doch einfach mal an oder schaut in der DAZ-Klasse vorbei. In den Pausen sind wir meistens auf dem Südhof.

Eure DAZies und Fr Ma&Team

Kanutour des Kollegiums

Bei strahlendem Sonnenschein versammelte sich das Kollegium am vergangenen Dienstag am Kanucenter in Preetz in fröhlicher Vorfreude auf die gemeinsame Kanutour über die Schwentine. Lautstarke Überholmanöver mit spritzigen Überraschungen sorgten für Stimmung. Hindernisse wie quer liegende Baumstämme wurden mit Geschick und Teamwork spielend überwunden. Auf halber Stecke bot sich eine Wiese am Ufer für ein Picknick an. Diese entpuppte sich als beliebte Badestelle für Reitpferde. Kollegen zogen schnell ein Kanu zur Seite, damit eine Reiterin ihrem Pferd die ersehnte Abkühlung verschaffen konnte.

Anschließend paddelte die Truppe durch das dichte Grün weiter flussabwärts und genoss andächtig die Ruhe fernab jeglichen Straßenlärms. Libellen schwirrten um die Boote, Gänse und Graureiher genossen das kühle Nass, und eine Ringelnatter flüchtete zügig vor den herannahenden Kanus ins Dickicht.

Kurz vor der Ankunft am Rosensee lieferten sich einige Teams noch einmal eine Aufholjagd. Doch trotz Einsatz sämtlicher Tricks mussten sie sich dann doch dem vordersten Kanu geschlagen geben und auf die freiwerdende Anlegestelle an der B 202 warten.

Schnell waren die Boote auf den georderten Trailer verladen. Mit einem Besuch beim Griechen in Preetz klang der Ausflug schließlich gemütlich aus.

Autorin: Frau Pagel

Zelten der Klasse 6a am Sehlendorfer Strand

Am Donnerstag machte sich die 6a auf zum Zelten auf dem Campingplatz Platen am Sehlendorfer Strand. Die etwas wackelige Wettervorhersage ließ uns auf alles gefasst sein. Nachdem fast alle Zelte aufgebaut waren, kam dann auch der erste Schauer. Alle Taschen wurden in ein Zelt geworfen und der Schauer in den schon aufgebauten Zelten „abgewettert“. Im Laufe des Tages hatten dann aber alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Häuschen aufgebaut und auch das Wetter tat brav seinen Dienst. So konnten alle geplanten Aktivitäten stattfinden. Es wurde am Strand mit Kopf unter Wasser gebadet (!), gespielt und gefaulenzt. Später brachte die Klasse den Campingplatz beim gemeinsamen Chaosspiel auf Trab und erzielte tolle Ergebnisse. Nach einer kurzen Pause wurde es Zeit für Stärkung und mit vereinten Kräften wurde ein Abendessen gezaubert und die vom Elternvertreter gespendeten schmackhaften Wildgrillwürste verspeist. Nachdem der Sonnenuntergang romantisch bei Lagerfeuer mit Marshmellows und Stockbrot beobachtet werden konnte, zog es die ersten wieder in die Zelte. Dort wurde die Nacht für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler lang. Der Schlaf kam definitiv zu kurz. Aber so muss ja sein, bleibt in der Schule doch nie Zeit zum friedlichen und stundenlangen Austausch. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir dann gemeinsam frühstücken und unser Lager trocken abbauen. Ein herzliches Dankeschön an Herrn von Platen, Herrn Clemens vom Giekauer Kroog sowie Frau Frau Puck für die Unterstützung bei diesem tollen Event!

Autorin: Christine Hungerberg

Bundesjugendspiele

Bei bestem Wetter wurde heute geworfen, gesprungen und gelaufen aber auch getanzt, ausgeruht und ein wenig das nahende Ende des Schuljahres (oder auch Schulzeit) gefeiert. Begleitet wurde das Geschehen durch Musik der AbschlusschülerInnen und durch Familie Möwe, die sich ausgerechnet an der Sprunggrube zur Familienerweiterung niedergelassen hat. Es war so schön zu sehen, wie alle Rücksicht genommen und sich gekümmert haben. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Frau Puck, die ein wachsames Auge auf die junge Möwenmutter mit ihren Eiern hatte.

Schön und hilfreich war auch die Unterstützung durch die Schulsanitäter vom Gymnasium.

Ein rund herum gelungener sportlicher Tag auch dank des Einsatzes des SportkollegInnen-Team. 

Wir wünschen allen ein schönes langes Wochenende.

Unsere Schule setzt ein Zeichen gegen Krieg und für den Frieden

Aktionstag des Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrums am 14.03.2022

 

Der Krieg in der Ukraine, der Angriff auf die Zivilbevölkerung und die Missachtung von Freiheitswerten und Menschenrechten machen uns fassungslos und hilflos.

 

Das Hoffmann-von-Fallersleben Schulzentrum hat sich mit einem Friedensaktionstag die Zeit genommen, das Thema „Krieg in Europa“ auf unterschiedlichen Ebenen zu vertiefen.

In verschiedenen Klassen- und klassenübergreifenden Projekten konnten Schülerinnen und Schüler ihren Gefühlen, Ängsten und Gedanken Ausdruck verleihen.

 

Das Leitprojekt war die Produktion eines Musikvideos. Herr Berghaus komponierte den Anti-Kriegssong „Why (can´t we live in peace?)“, der von Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule und des Gymnasiums  gesungen und aufgenommen wurde:

Im Hintergrund des Videos werden die von den Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums an dem Tag gezeichneten Bilder zum Text des Songs eingespielt. 

 

Neben den Plakaten und Bildern gab es viele weitere Aktionen: Eine Klasse bastelte über 200 Friedenstauben, eine andere gestaltete eine „Wall of Peace“, auf der jeder seine Gefühle darstellen konnte. Wiederum andere schrieben ihre Ängste und Gedanken in Form von Friedensgedichten nieder.

Eine Gruppe Schüler interviewte Menschen aus Lütjenburg zum Thema „Krieg in der Ukraine“. Der Zusammenschnitt können Sie sich hier anhören.

 

Auch aktive Hilfe in Form von Spendenaktionen fand statt. So wurden Kuchen und Waffeln verkauft, Pfandflaschen gesammelt, ein Spendenlauf organisiert.

 

Abschließend fanden sich alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte des Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrums auf dem Sportplatz ein und stellten sich zu einem großen Peacezeichen auf.  Neben dem Song „Give peace a Chance“ von John Lennon sangen alle den neuen Song „Why (can´t we live in peace?)“.

 

Wir möchten mit diesem Tag sensibilisieren und Zeichen setzen für eine friedvolle Welt, die Achtung der Menschenrechte und für Demokratie.

Vive l’amitié franco-allemande

Der deutsch-französische Tag am 22. Januar war Anlass für den WPU 9 Französisch, im Rahmen eines Fachtages Französisch die französische Landeskunde einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Zunächst tauchten die Schülerinnen und Schüler ein in die deutsch-französische Geschichte, um die Hintergründe des 1963 abgeschlossenen Elysée-Vertrages besser verstehen zu können. Danach wurden die Fähigkeiten für das Zubereiten einer möglichst dünnen Crêpe verbessert und das Ergebnis genüsslich verzehrt. Anschließend ehrte die Gruppe den Nationalsport der Franzosen und spielte ein Partie Boule bei Sonnenschein und eisigen Temperaturen. Unter diesen Bedingungen wäre der echte Provenzale wohl gar nicht erst angetreten. Abschließend reisten die Schülerinnen und Schüler nach Marseille und erkundeten die Hafenstadt mit seinen Spezialitäten und seinen Sehenswürdigkeiten. Nach den vier Stunden französischer Kultur ist die Lust, Frankreich weiter zu entdecken, sicher nicht kleiner geworden. Quel plaisir!

 

Und hier noch einige andere Eindrücke dieses besonderen Tages. Nicht nur der  WPU 9 Französisch hat an der Crêpe-Kompetenz gearbeitet.
 

Neben der freundschaftlichen Beflaggung haben wir uns in eine eher französische Schale geworfen. 

Einfach ein schöner Tag. À bientôt.