Schulsanitäter

22. Februar 2012

Foto von Peter Braune, KN am 18.2.2012Artikel in den Kieler Nachrichten vom 18. Feb. 2012 (Text u. Foto: Peter Braune)

Aufgeschürfte Knie, Prellungen, Schnitte nach unvorsichtigem Umgang mit Schere oder Schnitzmesser – die Palette möglicher Verletzungen für Schüler ist groß. Doch schnelle Erste Hilfe ist im Lütjenburger Schulzentrum garantiert.


Dafür sorgen die 13 Schulsanitäter, die vom ASB ausgebildet wurden und jetzt regelmäßig Bereitschaftsdienste übernehmen.
„Vor Unterrichtsbeginn von 7.30 bis 7.50 Uhr sind die Schulsanitäter jeweils zu zweit präsent. In allen großen Pausen stehen sie in zwei Dreiergruppen auf den Schulhöfen und im Sanitätsraum für Einsätze bereit“, erzählte Matthias Feldt. Der Schulhausmeister am Hoffmannvon- Fallersleben-Schulzentrum hat selbst gerade mit einem Dutzend Schülern der Klassenstufen sieben bis zehn an der Regionalschule den Lehrgang des Arbeiter-Samariter-Bundes absolviert, um die Gruppe betreuen zu können.

In 30 Stunden an Nachmittagen hatte ASB-Ausbilder Erwin Andresen den Nachwuchs in diesem speziellen Projekt der Offenen Ganztagsschule so weit gebracht, dass niemand Bammel davor haben musste, die Prüfung mit dem theoretischen und praktischen Teil sowie einer „Extraschikane“ zu bestehen. „An Schulsanitäter werden höhere Anforderungen gestellt als in Erste Hilfe-Kursen. Hier lernen sie zusätzlich, einen Defibrillator zur Herz-Lungen-Wiederbelebung zu bedienen“, betonte Wolfgang Mainz. Er leitet den ASB-Regionalverband Kreis Plön und freut sich darüber, durch die Ausbildung diesen Freiwilligendienst an Schulen erst zu ermöglichen. Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme und die begehrten T-Shirts für die Diensthabenden wurden nämlich nicht nur im Lütjenburger Schulzentrum ausgehändigt.

Bestanden hatten auch sieben Teilnehmer in Plön, sechs in Schönberg und – als Premiere – elf in Preetz.
„Inzwischen spüren wir eine große Resonanz auch bei den Lehrern, die sich über diese Form von Unterstützung freuen. Außerdem zeigt allein eine Liste von 40 Bewerbern für den nächsten Lehrgang in Lütjenburg, wie groß das Interesse an einer Ausbildung ist“, freut sich Wolfgang Mainz über diesen Boom. Peb

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